AGGUA TROISDORF kämpft sich zurück

AGGUA TROISDORF kämpft sich zurück

 Troisdorf, 09.10.2020. Nach dem verheerenden Brand im Januar dieses Jahres wurden im AGGUA TROISDORF mit Hochdruck umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, um das beliebte Freizeitbad schnellstmöglich der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stellen zu können. Wie sich erst im Laufe der Sanierung herausstellte, waren einige Schäden derart komplex, dass weitere aufwändige Maßnahmen ergriffen werden mussten. Und dann kam auch noch Corona dazu! Dadurch erschwerten sich die Sanierungsarbeiten noch mal, weil zusätzliche Maßnahmen beachtet werden mussten und aufgrund der bundesweiten Sanierungswelle in Schwimmbädern die Fachkräfte knapp wurden.

AGGUA soll im Laufe des Novembers wieder allen Gästen offenstehen
Nachdem im Lehrschwimmbecken bereits im August erfolgreich erste Testtrainings mit einigen Vereinen stattgefunden haben, konnten im Anschluss die ersten Vereine wieder regelmäßige Trainings und Wassergymnastik-Kurse durchführen. „Wir freuen uns, dass wir auch im Erlebnisbad auf der Zielgeraden sind. Derzeit planen wir mit einer Eröffnung im Laufe des Novembers und können es kaum erwarten, endlich wieder unsere kleinen und großen Gäste begrüßen zu können. Die durch den Brand und Corona bedingte Zwangspause war für alle Beteiligten eine echte Herausforderung und es ist schön, dass wir jetzt bald am Ziel sind“, freut sich AGGUA-Geschäftsführer Martin Roth.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen ist der Badebetrieb natürlich unter Pandemiebedingungen völlig anders als der bekannte Regelbetrieb. So dürfen sich beispielsweise nur 230 Personen gleichzeitig im AGGUA aufhalten. Badegäste werden ausschließlich zu fest vorgeschriebenen Zeitfenstern Online-Tickets erwerben können und müssen ihre Daten zwecks eventueller Nachverfolgung beim Badbesuch hinterlassen. Zwischen den einzelnen Schwimmzeiten wird gemäß den strengen Vorgaben des Hygienekonzeptes immer wieder gereinigt und desinfiziert. Außerdem sind die Besucher angehalten, teilweise Mund-Nasen-Masken zu tragen sowie eine vorgegebene Wegführung einzuhalten und es gibt weitere Auflagen, die den Badbesuch für Gäste und AGGUA-Mitarbeiter gleichermaßen sicherstellen soll. Alle Informationen hierzu werden rechtzeitig vor der Inbetriebnahme auch gesammelt unter www.AGGUA.de eingestellt.


Sauna-Vergnügen soll wie früher zur Verfügung stehen
Aufgrund der erheblichen Nutzungseinschränkungen durch die Corona-Schutzmaßnahmen wird die Zeit genutzt, dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen vorzuziehen. „Wenn wir die Sauna wieder öffnen, möchten wir unseren Gästen auch den Service bieten können, den sie kennen und zurecht von uns erwarten. Wir sind stolz darauf, im vergangenen Jahr mit dem Prädikat ‚besonders empfehlenswert‘ vom Deutschen Saunabund ausgezeichnet worden zu sein und daran möchten wir uns auch künftig messen lassen“, so Roth.


Start der Freibad-Sanierung
Eigentlich eine andere und irgendwie doch die gleiche Baustelle: Das Freibad. Hier haben sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten aufgetan. Denn im Juli wurde das sogenannte Investitionspaket für Sportstättenförderung des Landes NRW verabschiedet. Dieses ermöglicht es Sportstätten, die besonders vielen Menschen in der jeweiligen Region offenstehen, Fördergelder bis zu einer Höhe von 750.000 Euro zu beantragen. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Sportstätten beispielsweise barrierefreundlich ausgestattet sind und dass die Technik unter energetischen Gesichtspunkten optimiert wird. Da das AGGUA TROISDORF in allen Kategorien punkten könnte, rechnet es sich Chancen auf die öffentliche Finanzspritze aus.

„Das Timing zur Antragsstellung ist eine echte Herausforderung, aber es wird klappen: Der für das Unterfangen erforderliche Ratsbeschluss wurde bereits am 29. September gefasst und auch der TroiKomm-Aufsichtsrat hat am 7. Oktober grünes Licht für die Stellung des Förderantrags gegeben, sodass wir über die Stadt unseren Antrag fristgerecht bis zum 16. Oktober bei der Bezirksregierung einreichen können“, so Roth. Im Vorfeld dieser Beschlüsse sei bereits mit Hochdruck an dem Projekt gearbeitet worden, was dem AGGUA nun in die Karten spiele.

Bis zur Aufnahme der Anträge im Dezember wird das „Projekt Freibad“ dann aber erst einmal ruhen müssen, da mit den Baumaßnahmen nicht vor Abschluss des Genehmigungsverfahrens begonnen werden darf. Folglich kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch noch nicht der genaue Eröffnungstermin des Freibades benannt werden. „Das ist sicherlich bedauerlich, aber wir dürfen uns nicht die Chance entgehen lassen, womöglich eine dreiviertel Million Euro Fördermittel für unsere Freibadsanierung zu erhalten. Unser Ziel ist es, einerseits die Kosten so gering wie möglich zu halten und andererseits das bestmögliche Freibadangebot zu schaffen. Aktuell rechnen wir damit, dass unser Freibad den Gästen dann ab der Saison 2022 mit dem gewohnten Badeangebot zur Verfügung stehen wird“, fasst Roth abschließend zusammen.


AGGUA TROISDORF

Pressemitteilung vom 09. Oktober 2020, 09:32 h

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