AGGUA bleibt mehrere Monate geschlossen

AGGUA bleibt mehrere Monate geschlossen

 (Troisdorf, 13.02.2020) Das AGGUA TROISDORF bleibt voraussichtlich noch bis in den Herbst 2020 hinein geschlossen. Zu diesem Ergebnis kamen die Sachverständigen, nachdem sie den durch den Brand verursachten Schaden nun größtenteils ermitteln und an vergleichbaren Fällen messen konnten. Konkrete Aussagen zum zeitlichen Ablauf und auch zur Höhe des Schadens können jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden.

„Die Komplexität liegt darin, dass das gesamte Schadensausmaß erst dann ersichtlich wird, wenn alle technischen Anlagen wieder in Betrieb genommen werden können. Dies kann aber erst sukzessive geschehen, wenn die zeitaufwändige Spezial-Reinigung abgeschlossen ist, die momentan auf Hochtouren läuft“, erklärt AGGUA-Geschäftsführer Martin Roth. Allein in den letzten 14 Tagen waren täglich bis zu 100 Spezial-Reinigungskräfte damit beschäftigt, jeden Winkel von Rußpartikeln zu säubern. Und dabei musste nicht nur einmal durchgewischt werden, sondern es folgten mehrere aufwändige Reinigungsstufen aufeinander.


Aufwändige Sanierung dauert viele Monate
„Nicht das AGGUA TROISDORF ist in Flammen aufgegangen, wohl aber sind es zentrale Schaltschränke in unserem Technikbereich gewesen. Und damit wurde das Herz der Anlage zerstört, das fast alles in unserem Betrieb hier gesteuert hat – von der Lüftung bis zur Wasseraufbereitung. Auch die IT- und Telefonserver sind betroffen“, erklärt Roth weiter.

Für Außenstehende sei es nur schwer nachzuvollziehen, warum es so lange bis zur Wiedereröffnung dauert. „Denn optisch fällt der Schaden weniger auf. Es geht vielmehr um kontaminierte Räumlichkeiten und hochkomplexe Technik, die individuell für das AGGUA angefertigt war und nicht so schnell wieder zu beschaffen ist. Natürlich würden auch wir uns wünschen, dass es deutlich schneller vorangeht“, erklärt Roth.


Teile bereits wieder geöffnet
Auch wenn die Wiedereröffnung des kompletten AGGUA TROISDORF in vergleichsweise ferner Zukunft liegt, gelang es immerhin, Teilbereiche schon nach kurzer Zeit wieder für den Publikumsverkehr freizugeben. „Wir sind froh, dass der SportsClub und das La Beauté ihren gewohnten Betrieb wieder aufgenommen haben. Nun suchen wir mit Hochdruck eine Lösung für das Schul- und Vereinsschwimmen im Lehrschwimmbecken, was sich aufgrund der generell angespannten Badsituation – auch über die Grenzen von Troisdorf hinaus – als ausgesprochen schwierig erweist“, erklärt Roth. Sein vorrangiges Ziel sei es daher, möglichst im März das Lehrschwimmbecken wieder für Schulen und Vereine in Betrieb zu nehmen, um wenigstens ausgewählte Kurse stattfinden lassen zu können.


AGGUA TROISDORF

Pressemitteilung vom 13. Februar 2020, 11:27 h

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