Afghanistan

Afghanistan – Weiter große Sorgen

Die Sorgen von aus Afghanistan stammenden Menschen um ihre dort verbliebenen Verwandten belasten weiter. Seit der Regierungsübernahme der Taliban und dem Abzug von US-Amerikanern und auch dem deutschen Militär quält die Angst – zugleich setzen die Betroffenen alle möglichen Hebel in Bewegung, um noch Angehörige zu retten. Das spürt auch die Flüchtlings- und Migrationsberatung der Diakonie an Sieg und Rhein, an die sich in den vergangenen gut zwei Monaten u.a. auch ehemalige Ortskräfte, eine Frauenrechtlerin, Journalist*innen und zahlreiche Angehörige wandten. Die Diakonie hilft so gut wie möglich. Unter den Hilfesuchenden ist beispielsweise eine Familie, die um die älteste Schwester bzw. Schwägerin bangt, die sich mit ihren Kindern vor der Verfolgung durch die Taliban an wechselnden Orten in Kabul versteckt. Von der Verzweiflung hier lebender Menschen afghanischer Herkunft um ihre Verwandten ist auch die Rede im „Flüchtlingspolitischen Wort“ der Leitenden Geistlichen der drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen von Mitte Oktober. Sie fordern großzügige humanitäre Aufnahmeprogramme und einen erleichterten beschleunigten Familiennachzug. Bereits im September hatte der Präsident der Diakonie Deutschland die Aufnahme Gefährdeter gefordert.

Web: https://www.ekasur.de/afghanistan-die-sorgen-bleiben-gigantisch/


Evangelischer Kirchenkreis An Sieg und Rhein

Pressemitteilung Nr. 113 vom 22. Oktober 2021, 09:44 h

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