75 Jahre Diakonie

75 Jahre Diakonie An Sieg und Rhein
Agil und innovationsfreudig

Das Diakonische Werk An Sieg und Rhein berät, begleitet und unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der einzelne Mensch mit seinen Ressourcen, Bedürfnissen und Schwierigkeiten. Die Diakonie ist dann erfolgreich, wenn die Hilfesuchenden nach einiger Zeit der Begleitung ihr Leben wieder aktiv gestalten können, sich ihre Lebensqualität verbessert oder ihre Lage stabilisiert hat.

Als evangelischer Wohlfahrtsverband sorgen wir in der Region des Kirchenkreises An Sieg und Rhein für die Verbesserung der Lebensumstände von Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Gemeinsam mit Partnern aus Kirche, Politik, Verwaltung und Gesellschaft engagieren wir uns gegen Ausgrenzung und für soziale Teilhabe. Die Diakonie An Sieg und Rhein ist tätig im rechtsrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises sowie auf der rechtsrheinischen Seite von Bonn, außerdem in einem Teil des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Land-kreises Neuwied.

Die Diakonie An Sieg und Rhein versteht sich als agiler Player der Sozialwirtschaft, richtet sich digital aus und ist geprägt von einer starken Innovationskultur. Die Mitarbeitenden arbeiten kollaborativ an der Lösung von Problemen. Der strategische Fokus liegt seit 2021 auf komplexen Lebenslagen: Um Klient*innen, die mit mehreren verschiedenen Problemen kämpfen, besser zu helfen, arbeitet die Diakonie An Sieg und Rhein an der Entwicklung einer integrierten Sozialarbeit. Das soll mit einem Clearing zu Beginn geschehen; danach sollen verschiedene Hilfebereiche, Spezialisierungen oder Fachkompetenzen sinnvoll zusammengeschaltet werden.

Kreativität fördern, Schätze heben, die Kollaboration fachbereichsübergreifend beflügeln: Trotz Pandemie haben die Mitarbeitenden 2020 / 2021 ein Innovationsprogramm absolviert. Begleitet wurde dieses Programm vom Social Impact Lab.

Die Diakonie An Sieg und Rhein wurde 1947 gegründet – zunächst als Außenstelle des Evangelischen Hilfswerks des Kirchenkreises Bonn. 1964 wurde diese Außenstelle in das selbstständige Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein umgewandelt.

Die Diakonie An Sieg und Rhein zählt rund hundert Mitarbeitende – viele in Teilzeit, rechnerisch gibt es gut sechzig Vollzeitstellen. Hinzukommen rund fünfzig freiwillig Engagierte. Die Arbeit gliedert sich in sechs Fachbereiche. Die Offene Sozialarbeit gehört zu den Arbeitsfeldern von Beginn an – einschließlich Sozial-, Flüchtlings- und Migrationsberatung. 1973 kam die Suchthilfe hinzu, 1986 die Schwangerschaftskonfliktberatung. Der Betreuungsverein nahm seine Arbeit 1993 auf, das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) 1994. Die Freiwilligen-Agentur wurde 2003 ins Leben gerufen.

Das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein wird durch einen Fachausschuss, einen Vorstand und die Geschäftsführung geleitet. Vorstandsvorsitzende ist die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein, Almut van Niekerk. Patrick Ehmann (40) ist seit November 2016 Geschäftsführer der Diakonie An Sieg und Rhein. Geboren 1982, wuchs Ehmann zwischen 1988 und 1996 in Südafrika auf. Nach dem Abitur studierte er Evangelische Theologie, Wirtschaftsmathematik und Religionswissenschaft in Jena und Berlin. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg und als Lehrbeauftragter an der dortigen Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie tätig. Danach wurde Ehmann Geschäftsführer des Organisationskomitees der Weltmeisterschaft im studentischen Debattieren in Berlin.

Web: https://www.diakonie-sieg-rhein.de
Hashtag: #diakoniehilft


Evangelischer Kirchenkreis An Sieg und Rhein

Pressemitteilung Nr. 81 vom 16. August 2022, 10:17 h

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