Ein „unfassbar“ besonderer Abend

Ein „unfassbar“ besonderer Abend

Zu einer kulturell sehr ansprechenden Veranstaltung hat die neu in Troisdorf angesiedelte Unternehmerin Birte Rönck zu Anfang des Neuen Jahres in ihr neugestaltetes Gebäude für „(Un)fassbare Seminare“ eingeladen. Frau Rönck wollte damit zeigen, dass Ausbildung und Kultur sich trefflich unter einem Dach vereinen lassen. Die unerwartete Resonanz auf die Einladung an Geschäftspartner und Nachbarschaft machte es notwendig, die Veranstaltung am vergangenen Wochenende an zwei Abenden wiederholt aufzuführen.

Birte Rönck mit den beiden Künstlern Jochen Sauvant und Lena Reifenhäuser
Fotos: N. Ziegert

Der aus Troisdorf stammende Jochen Sauvant – derzeit beruflich bedingt vorübergehend in Lille, Frankreich, wohnend – bot den Gästen einen bunten Abend zu Leben und Musik des belgischen Chansonniers Jacques Brel. Eine Ausstellung von Bildern der Troisdorfer Künstlerin Lena Reifenhäuser trug zur angenehmen Atmosphäre bei. Anlass der Veranstaltung war zum einen der unternehmerische Start von Birte Rönck in Troisdorf  zum anderen die Erinnerung an den selbst beschlossenen Rückzug des Chansoniers Brel in Roubaix im Mai 1967 und sein allzu früher Tod vor 50 Jahren im Oktober 1978.

Jochen Sauvant ist auf die Suche gegangen und nimmt sein Publikum mit in das „platte Land“, wo Jacques Brel aufgewachsen ist, nach Paris, wo er seine Triumphe gefeiert hat, und in die Südsee, wo er seine letzten Jahre verlebt hat. Musik, biographische Spurensuche und Anekdoten fügen sich an diesem Abend zu einem lebendigen Ganzen.

Wo in der Altenrather Straße sonst von Birte Rönck über 100 Seminare für Führungskräfte, zum „Teambuilding“, zu Zertifizierungen und zur Unternehmenskommunikation angeboten werden, faszinierte Jochen Sauvant  mit Erzählungen aus dem ereignisreichen Leben Brels. Sauvant untermalte seine verbalen Ausführungen mit einer Vielzahl von Gitarrenstücken und Chansons des Künstlers, die er mit einfühlsamer Stimme  und Passion vortrug. Dabei durften die berühmtesten Lieder wie „Amsterdam“, „Ne Me Quitte Pas“ und „Le Plat Pays“ nicht fehlen. Aber auch „La Chanson des Vieux Amants“ und „Quand n’a que L‘amour“ trafen auf nachdenkliche und begeitsterte Zuhörer. Das Publikum dankte es ihm mit „Standing Ovations“ an beiden Abenden.

Lena Reifenhäuser ist eine junge und sehr ambitionierte Troisdorfer Künstlerin. Sie ist derzeit Studentin der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn. Auch in dieser außergewöhnlichen neuen Zusammenstellung fanden Ihre ausdrucksstarken und fesselnden Bilder und das begleitende Buch bei den Besuchern reges Interesse.

Birte Rönck bedankte sich zum Ende der beiden Abende bei beiden Künstlern und brachte Ihre Absicht zum Ausdruck, künftig jährlich eine ähnliche Veranstaltung anzubieten.

Das geräumige Seminarhaus bot anschließend den Gästen bei Snacks und Getränken gute Gelegenheit, sich zu dem Erlebten aber auch sich zum gegenseitigen näheren Kennenlernen in angenehmster und entspannter Atmosphäre auszutauschen. Gastgeberin und  Künstler „standen zum Anfassen“ bereit und mussten in der Tat einem sehr interessierten Publikum immer wieder Rede und Antwort stehen. Eine sehr gelungene Veranstaltung die wiederum zeigte , dass Troisdorf hohen und vielseitigen Potentialen eine Heimat gibt.

ZIEGERT CONCEPT
Pressemitteilung vom 16. Januar 2018, 10:52 h

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